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Offizielles & Ernstes

Hier präsentiert sich das Wohnheim von seiner offiziellen Seite.


Hier ein paar Worte darüber, Wer oder Was dieses Wohnheim D überhaupt ist, und wie auch Du bald dazu gehören kannst.

as Studentenwohnheim D ist ein Wohnheim des Studentenwerkes im Saarland e.V., das Gebäude gehört der Universität. Verwaltet wird es vom Studentenwerk und von den Bewohnern. Diese studentische Wohnheimselbstverwaltung ist eine der großen Errungenschaften der Neuzeit - sie besagt im wesentlichen, daß die Studenten sich bei niemandem außerhalb beschweren können, wenn die Waschmaschinen kaputt sind. Hierzu wählen die Bewohner in einer Heimvollversammlung Vertreter, die teils ehrenamtliche, teils bezahlte Ämter bekleiden. All dies ist in der Heimsatzung geregelt.

m eigene Vorstellungen verwirklichen zu können, verfügt das Heim über verschiedene finanzielle Mittel. Einige Aktivitäten, so etwa die bereits erwähnten Waschmaschinen, tragen sich selbst, d.h., es wird für die Benutzung ein Entgelt erhoben(1,10 pro Waschmarke, wäscht ca. 2-3 Stunden), das die Unkosten deckt und die Bildung von Rücklagen für Notfälle (z.B. Reparaturen) erlaubt. Andere Heimaktivitäten, etwa die Heimbar und das Heimfest, erlauben in kleinem Rahmen Gewinn, der, wenn er nicht in der Jahresbilanz verschwindet, Neuanschaffungen erlaubt(Kicker, Billiard- Ausstattung, etc.). (Moral: Trinkt mehr Bier ;) )

ie Tätigkeit der Heimorgane hinterläßt natürlich Spuren, zumindest in Form von Papier. Jede Heimvollversammlung (halbjährlich) und jede Heimpräsidiumssitzung (monatlich) wird protokolliert, ausgehängt (s. schwarzes Brett) und abgeheftet. Diese Protokolle, im Unterhaltungswert oftmals unterschätzt, sind für den Amateurhistoriker wichtiges kulturhistorisches Dokument und für den Laien oftmals Anlaß zu ungehemmter Heiterkeit. Außerdem gibt es da noch die offiziellen Plakate, die irgendwann einmal zu Heimfesten, besonderen Heimbars und anderen Anlässen aufgehängt worden sind.

erne würden wir an dieser Stelle eine Liste aller Bewohner abdrucken. Von diesem aussichtslosen Unterfangen haben wir jedoch die Finger gelassen. Im Schnitt wechselt pro Jahr die Hälfte der Bewohner. Die meisten Umzüge finden Anfang Oktober und Anfang April statt, aber auch dazwischen bleibt kaum ein Monat ohne Neueinzüge. Hauptsächlich liegt das daran, dass die Hälfte der Zimmer an ausländische Studierende (Erasmus, etc.) vergeben wird, die meist nur für ein Semester bleiben. Die aktuelle Bewohnerliste hängt immer am Klingelbrett :)

in paar Worte noch zur Bausubstanz. Trotz zahlreicher Renovierungen läßt sich nicht verbergen, daß das Wohnheim 1961 errichtet wurde. Die Zimmer sind 11 m² groß (inklusive Einbauschrank) und haben neben Strom-, Telefon-, Antennen- und Internetanschluß nur ein Waschbecken. Die Zimmer sind recht annehmbar möbliert(s. Idealausstattung eines Zimmers). Auf einem Flur liegen 27 Zimmer, von denen sich jeweils 9 eine Toilette und eine Dusche teilen(Ausnahme 11er Flur. Dort sind es 20 Zimmer und 2 Tolietten und Duschen). Für jeden Flur gibt es eine große Küche mit (im Idealfall) 2 Esstischen , mehreren Kühlschränken/Gefrierschränken,6 Elektroherdplatten und 1 Backofen. Die Miete für ein solches Zimmer beträgt zur Zeit (ab April 07) ca. 140 € inklusive aller Nebenkosten. Seit 1993 gibt es außerdem pro Gebäudeteil ein 5. Stockwerk, das in 24 Appartments à 20 m² mit Bad und Küche aufgeteilt ist, die monatlich ca. 200 € kosten. Und dann gibt es da noch die oft vergessene WG in der ehemaligen Hausmeisterwohnung. Die WG hat 3 Zimmer, insgesamt 80 m², eine eigene Küche und ein Bad und kostet insgesamt ca. 490,00 . . Die Bewohner der WG suchen sich meist ihre Nachmieter selbst aus, wenn das Studentenwerk sein OK gibt.

as ist denn nun so toll am Wohnheim D?! fragst Du Dich jetzt (und vielleicht auch später, wenn wieder einmal die Wände zu dünn oder die Gemeinschaftsküchen zu schmutzig sind). Nun, so genau kann das niemand sagen. Es gibt eine Menge Leute, die man anderswo nie kennen gelernt hätte. Gerade als Erstsemester knüpft man hier die Kontakte, die man in der Vorlesung nicht kriegt. Man ist nie einsam, denn fast jeden Abend gibt es in irgendeiner Küche ein gemeinsames Essen oder eine Fete, oder Spielabende in der Heimbar. Und im Gegensatz zu einer Wohngemeinschaft ist man aber nicht von den Anderen abhängig, d.h., man kann auch mal die Tür zusperren, wenn einem danach ist. Zu keinem Universitätsgebäude ist der Fußweg länger als 5 Minuten, und die Infrastruktur auf dem Campus (Essen, Einkaufen, Busse) ist akzeptabel. Außerdem liegt der Wald direkt hinter dem Haus.

a, auch ich möchte im Wohnheim D wohnen!" Das ist gar nicht mal so schwer. Du mußt einen Antrag beim Studentenwerk des Saarlandes stellen, am besten schriftlich und mit Kopie der Studienplatzbescheinigung. Es gibt eine Warteliste, so daß man theoretisch 2 Semester auf einen Platz wartet, aber wenn man den Antrag nicht gerade Anfang Oktober stellt und wenn man außerdem noch nachfragt und so dringenden Bedarf signalisiert hat man meist relativ schnell Glück.